Das Black Elben
Festival fand in der Maximilianhalle in Hamm statt. Bei etwas happigen
Preisen hatten allerdings nicht so viele Besucher den Weg in die große
Halle gefunden, wie vom Veranstalter (und den Bands) erhofft. Am
Auftrittstag von THE ESCAPE spielten noch unter anderem: L Àme Immortelle,
Garden Of Delight, Incubus-Succubus, Chamber und The Cascades. Das Konzert
von THE ESCAPE kam bei den Besuchern gut an, es wurde bereits ein
neuer Song des kommenden Albums gespielt: "Believe".
Ausgerechnet bei
diesem Song kam es zum Bandsalat beim Playback-DAT, so dass mitten im Song
die Drums und der Bass ausfielen. Nach kurzer Verwirrung erfolgte die
Entwirrung (des DAT) und der Einstieg in die sowieso anstehende
Piano-Version von "God?". Danach konnte mit wieder laufendem
Background weitergemacht werden. Das Publikum hat´s offensichtlich nicht
gestört.
Inzwischen waren
auch die Studioarbeiten vorangeschritten und es zeichnete sich bereits ein
grobes Bild des kommenden Albums ab. Song für Song wurde aufgenommen,
editiert, abgemixt, wieder korrigiert, verändert usw.
Ein erfreuliches
Ereignis war der erfolgreiche Abschluß der Vertragsverhandlungen mit dem
Label "Pandaimonium" (u.a. "Clan Of Xymox"), so dass THE
ESCAPE nach über drei Jahren nun endlich wieder unter den Fittichen eines
Labels waren.
Das nächste
Konzert fand wieder im heimischen Bielefeld statt. In dem Cityclub
"Elfenbein" sollte im Januar 04 mal wieder ein Heimspiel
stattfinden. Als Support waren die Münsteraner "Neon Dream"
verpflichtet worden, da diese jedoch eine Woche vor dem Gig
besetzungsbedingt absagen mußten, sprangen "Silvery" ein, eine
Band, die aus den bereits bekannten "Gallery Of Fear"
hervorgegangen war. Der Gig von THE ESCAPE wurde erstmals aufwendig
mitgeschnitten, in der Hoffnung, den einen oder anderen Song als
Live-Version für einen Sampler nutzen zu können.
Das Konzert war in
vieler Hinsicht bemerkenswert: zum einen wurde mit einer Spielzeit von über
90 Minuten ein Konzert gegeben, das sehr viele Songs enthielt, die sich
sonst nicht mehr im Standardrepertoire von THE ESCAPE befanden, da bei
Festivals selten über 60 Minuten gespielt werden kann. Zum anderen gab es
einen weiteren neuen Song ("Falling") und einen Mitschnitt, der so
gut ausfiel, dass Ingo sich entschloss, das neue Label Pandaimonium zu
kontakten, ob man denn nicht daraus ein Live-Album machen könnte. Es wurde
sogar ein Doppel-Live-Album, und um die Sache noch bemerkenswerter zu
machen, sollte dieses in limitierter Form (nur 555 Stück) und durchgehend
von der Band handsigniert erscheinen.
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Das
Doppel-Live Album wurde "Ivory" (Elfenbein) genannt. Es
stellt gewissermaßen ein Resümee der letzten 15 Jahre dar, von
jedem veröffentlichten Album sind Songs vertreten, teils in neuem
Gewand, teils als hätte man sie über die Jahre nie aus dem
Programm genommen. Eine Art "Best Of THE ESCAPE" in
Einheit mit einem lebendigen, pulsierenden Live-Album. |
Die "Ivory"
wurde Ende Juli 04 veröffentlicht und bekam von der Szenepresse
begeisterte Kritiken. THE ESCAPE hatten inzwischen den Status einer
Kult-Band erreicht, was auch den Eintrag in das Gothic- und Dark-Wave
Lexikon zeigte. Eine gute Ausgangsbasis für den am 1. November 04
vorgesehenen Release des neuen Studioalbums "House Of Mind."
Ein weiteres
Konzert fand im April in Hof statt: THE ESCAPE spielten auf dem
Franken-Schwarz-Festival im Fernverkehr. Auch dieses Festival war ein
Event, das von einigen Idealisten ohne großes Sponsoring auf die Beine
gestellt worden war. Headliner des Festivals waren The Fair Sex,
Co-Headliner waren THE ESCAPE. Außerdem spielten Gardens Of Gehenna,
Dementi, Stolzes Herz, Soul In Sadness und Atargatis. Bei dem
Auftritt in Hof wurde ein weiterer neuer Song erstmals live präsentiert:
The End Of Days.
Da im Sommer
2004 keine weiteren Konzerte bei THE ESCAPE anstanden, absolvierte Ingo
Klemens bei der Münsteraner Band "Neon Dream" zwei Gigs als
Ersatzkeyboarder. Der eine fand auf dem Leipziger WGT am Freitag auf der
Parkbühne statt, wo "Neon Dream" das Festival eröffneten, der
andere im Rahmen des "Under Cover Of Darkness" -Festivals im
Münsteraner Tryptichon.

Neon Dream auf der Parkbühne Leipzig, WGT 2004,
im Hintergrund Ingo am Keyboard, vorn rechts Randy Meinhard
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